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  Merlinn
 


 

Auch bei meiner vierten Braut erlebte ich eine Überraschung. Mittlerweile war der Dezember da, also es war Winter. Merlinn wohnt in Stuttgart, aber es war ja nun kalt und abends schnell dunkel draußen. Der Garten war zwar frei, aber es hätte zu lange gedauert das Gartenhäuschen zu heizen meinte Frauchen. Nun war guter Rat teuer. Wo sollten wir uns denn nun treffen? Aber da kamen Merlinns Zweibeiner mit einem wunderbaren Vorschlag. Der Sohn von Merlinns Zweibeinern wohnte ebenfalls in Berlin, so daß man das Rendezvous auch dorthin verlegen könnte. Alle waren begeistert davon, also fuhren mein Futterspender und ich los, damit ich meine Braut treffen konnte.


Dort angekommen erlebte ich aber eine kleine Überraschung. Wir wollten gerad in die Wohnung, aber Merlinn dachte, sie müsse ihre Zweibeiner beschützen, so daß sie mich einige Minuten lang lautstark verbellte. Aber was macht ein wahrer Gentlement in solch einer Situation? Ich ließ sie erst einmal gewähren und erklärte ihr mit welchen Absichten wir gekommen waren. Darauf wurde sie auch ruhig und ließ uns in die Wohnung. Sie schien dann auch recht schnell Gefallen an mir zu finden, denn ich brauchte nicht lange um ihre Gunst werben. Nach dem Deckakt war Merlinn völlig aufgedreht, was ich erst nicht verstand, bis sie mir erklärte, daß sie überglücklich darüber ist, bald kleine süße Welpen zu bekommen. Sie forderte mich immer wieder zum Spielen auf und erzählte mir dabei, daß sie zwar schon mal einen Rüden kennengelernt hatte, aber leider keine Kinder daraus hervorgingen. Damit wir nun ganz sicher sein konnten, daß es diesmal klappte, beschlossen wir den Deckakt nach einer Stunde zu wiederholen. Wir wollten ja nun ganz sicher gehen.

 
 
 


Ich glaub unsere Zweibeiner verstanden die Welt nicht mehr, nachdem sie sahen, daß wir uns schon wieder näher kamen. Verstehen kann ich das bis heute nicht, denn wir wollten doch nur sicher gehen, daß Merlinn auf jeden Fall Babys bekommt. Ist das so unverständlich?

Der Abend wurde noch schön lang, aber dann war es Zeit erst einmal Abschied zu nehmen. Kurz bevor wir gingen, lud ich Merlinn noch ein, mich am nächsten Tag doch im Garten zu besuchen. Sie nahm das Angebot auch freudig an.

 

Am nächsten Tag kam sie dann auch wirklich, wir hatten unseren Zweibeiner also erfolgreich vermittelt, daß ein erneutes Treffen unbedingt notwendig war.

Ich sah Merlinn schon von weitem und wartete ungeduldig bis sie endlich bei mir war. Die Begrüßung war ausgelassen und stürmisch und endete in einer wilden Spielerei. Jedoch dauerte das Spiel nur kurze Zeit, da unsere Zweibeiner schon wieder davon redeten, bald die Heimreise antreten zu müßen. Aber vorher hatten Merlinn und ich noch etwas zu erledigen. Dann war es Zeit Abschied zu nehmen, der uns beiden nicht leicht fiel.


Nach 63 Tagen war es dann soweit. Merlinn lag in den Wehen, aber die Geburt verlief nicht so einfach wie jeder dachte. Merlinn hatte eine schwere Geburt, wobei auch zwei Welpen Tod geboren würden. Aber es wurden dann doch noch 4 Mädchen und ein Junge geboren, die alle gesund und munter waren. Unsere Zweibeiner waren auch ziemlich freudig überrascht als sie sahen, daß sich in den Wurf ein braunes Mädchen eingeschlichen hatte. Merlinns Frauchen fand dann auch heraus, daß ich das verursacht haben muß, da es in meiner Linie 1982 auch schon einmal solch ein Phänomen gab.

  



Rani


Rembrandt
Robin Rühmann
Rosa-Lotte




Rosina

Robin & Vox 2007 CACIB Dortmund
 
 



 
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