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  Wenn man eine Reise tut
 
Wenn man eine Reise tut, kann man was erleben!
Nun ging es langsam in die Vorbereitung um nach Dänemark zum "Dania Cup" zufahren. Ja, wir haben uns schon das ganze Jahr darauf gefreut. Allerdings hat mein Dosenöffner in letzter Zeit recht viel um die Ohren. Zumal wir erst am Montag von Bulle aus der Schweiz nach Hause gekommen sind. Da sind Marita & Uschi gleich auf dem Hundeplatz gefahren ,um mit den anderen Sportfreunden zu trainieren . Also kamen wir erst sehr spät nach Hause und am nächsten Morgen ging sie auch noch einfach zur Arbeit. Am Dienstag und Mittwoch nach Ihrem Dienst mußte Sie hier und da noch etwas erledigen und so einiges organisieren,und die Koffer, Taschen usw. neu packen und vor allem unser Futter und die Leckerlis mußten ja neu aufgefüllt werden. So dass auch alles reibungslos von Statten geht kann.
Dann fiel uns noch der Navigator aus, dieser mußte also schnellsten in die Reparatur  geschickt werden. Denn er sollte uns ja schließlich zum Dania Cup nach Roskilde in Dänemark bringen.
Aber es kommt meist ganz anders als man meistens denkt. Da das Gerät nicht rechtzeitig kam mußte Marita sich wieder einmal an den Computer setzen, um für uns die neue Wegbeschreibung auszudrucken. Nun kam der Navigator schon am Freitag zurück, aber erst am späten Nachmittag per UPS. Bloß etwas zu spät, zu dieser Zeit waren wir schon lange unterwegs nach Rostock. Und Marita´s Freundin Mona übernahm wieder das Navigieren.
Am Donnerstag waren wir wieder zum Trainieren in Berolina(Hundeplatz).Aber was ist das? Heute sollte doch Training sein? Wo bleibt Marita denn? Nanu, Mona fährt mit uns ganz alleine zum Hundeplatzt.
Marita mußte noch das Wohnmobil von Uschi (in dem wir die große Reise nach Dänemark diesmal fahren und wohnen sollten) noch einmal zur Werkstatt bringen. Dabei war das Mobil doch erst in der Werkstatt, um das es auch Reisefertig ist. Was ist denn jetzt wieder nicht OK? Was beanstandet Marita nun wieder? Es wurde doch erst ein neuer Zahnriemen eingebaut und unterwegs bis in die Schweiz und zurück waren wir auch schon! Da mußte wohl noch die Einspritzpumpe eingestellt werden (was immer auch das sein mag?), denn das hatten die Handwerker wohl vergessen. Aber, das sollte doch für unser Frauchen kein Hinderniss sein, um mit uns doch noch zutrainieren,oder?! Aber , es dauerte doch länger als erwartet. Und somit konnte Marita mit uns Vierbeinern leider nicht mehr trainieren! Aber mein Frauchen meinte zu uns:"Das macht doch nicht´s, wir werden eine ganze Woche Training und Spaß mit einander haben!" Na gut, wenn sie meint, dann wird es schon so sein.
Mona hatte plötzlich auch immer so viel zu tun. Aber, dass verstehe ich nun wirklich nicht, dabei fahren wir doch so oft weg und trotzdem wird nicht soviel Wirbel gemacht?!
Nun kam endlich der Tag X
Marita kam von der Arbeit und lud gleich alles, was sie die Tage zuvor, in Beutel, Taschen und wieder in Beuteln verpackt hatte, in das Wohnmobil. Sie versteckte hier und da etwas. Dann auch noch unter die Sitzbänken.
Sie schleppte so einiges aus unserer Wohnung , was ich aber nirgends im Wohnmobil ersehen konnte. Es war einfach alles weg! Die Zweibeiner hatten wohl doch sehr viele Verstecke gefunden! Nun gut, jetzt ging es endlich los,dachte ich , als Marita die Halsbänder und Leinen in die Hände nahm. Aber nein, statt dessen gingen wir erst noch unsere große Gassirunde. Marita hatte in dem Wohnmobil auf die Sitzbänke unsere Boxen aufgestellt und diese dort gut befestigt und meinte zu uns, dass wir ja nicht in irgendeiner Kurve runter purzeln . Jetzt waren wir alle in unsere Hundeboxen (Rosanna, Apollo, Joyce, Zwerg Anton, Sir Henry und auch unserer alter Siam-Kater Willy( 20 1/2 Jahre alt)) im Mobil eingestiegen. Nur Aiko durfte im Gang liegen, da er viel zu groß ist. Im Anschluß fuhren wir zu Uschi. Denn sie sollte ja auch noch mit. Und das natürlich nicht allein, denn auch Nanu, Lauda & Hardbreaker kamen mit auf die große Reise! Somit waren wir 9 Hunde, 1 Kater und 3 Zweibeiner! Sie haben sich alle viel Mühe gegeben um uns alle gut unterzubringen! Jetzt wurde es aber Zeit los zufahren, da wir um 18.30 Uhr in Rostock einschecken mußten, um 19.00 Uhr sollte die Fähre mit uns an Bord auslaufen nach.....................!
Gesagt , getan, nach gut 2 3/4 Stunden waren wir in Rostock eingetroffen.Kurz vorher noch schnell den Benzintank neu aufgetankt und ab zum Hafen, der lag gleich eine Straße weiter um die Ecke. Die Zweibeiner hatten einige Papiere zusammen gepackt, daß nur noch das Geld für die Überfahrt nach Dänemark bezahlt werden mußte. Nach gut einer 3/4 Stunde sind wir aufgefordert worden in das schwimmende große Tor rein zufahren. Doch plötzlich ging es nicht mehr weiter. Wir hielten an. Sind wir schon da? Nanu, was machen Sie da? Die Zweibeiner steigen einfach aus und lassen uns einfach hier allein?! Marita erklärte uns, das Hunde nicht aussteigen dürfen und wir ja nur 1 3/4 Stunde unterwegs sein werden, dann wären wir schon in Dänemark! Also legten wir uns wieder hin und schliefen uns so richtig aus. Zwar bummte es unter uns , aber das war so die richtige Einschlafmelodie. Ehe wir uns umsahen ,ging es schon wieder von Bord. Da waren wir nun "in Dänemark" angkommen. Aber warum steigen wir nicht aus? Ich, denk wir sind endlich da?! Wie ich aus den Gesprächen von den 3 Zeibeinern heraus bekam, suchten sie für uns einen guten Parkplatz, das wir uns mal etwas bewegen und auch unser Geschäft erledigen können. Zum Glück sind sie fündig geworden! Somit hatten wir die Möglichkeit schnellsten uns den nächsten Baum auszusuchen um unser Geruch dort zulassen, das sie anderen Vierbeiner wissen, das wir dort waren. Dann ging es anschließend recht schnell, so um Mitternacht kamen wir in Roskilde im Sportzentrum an, wo uns Kerstin und Uwe bereits erwarteten und uns alle freudig begrüßten. Nun bekamen wir noch schnell einen Mitternachtssnake und dann ging es ab ins Bett. Wir drängelten uns alle auf Frauchens Bett herum, so das sie eigentlich gar kein Platz mehr für sich hatte, aber Marita schlief tief und fest. Deshalb hatten wir auch die Möglichkeit die ganze Nacht dicht bei Ihr zusein! Nun war es bereits schon Samstag . Wir schauten uns etwas um und erledigten unseren morgendlichen Spaziergang. Im Anschluß frühstückten wir ganz gemütlich.Doch dann kam plötzlich hektig auf, was ist los, warum mußten wir alle wieder einsteigen? War das alles? Fahren wir wieder Heim? Aber ,ehe wir uns versahen standen wir im Stau! Ach, wir werden auf unseren Platz eingewiesen, wo wir unser fahrbares Haus hinstellen dürfen. Aber was wollen denn die Einweiser jetzt von uns ?Warum dürfen wir nicht hinter Uwe und Thomas (er war auch da) hinterher fahren, wir wollten doch die ganze Woche zusammen stehen? Was , wir haben 4 Stellplätze bestellt? Wer sollte denn da noch kommen? Nein ,es ist alles OK. Wir bekommen unsere 2 Stellplätze, eins für Mona, sie hat ein Zelt, in dem sie mit Aiko, Zwerg Anton und Sir Henry schlafen wird und eins für unser Wohnmobil, indem wir schlafen werden. Nun mußte Marita erst einmal das Mobil befestigen, also aufbocken. Aber auch hier stellten sich so kleine Hindernisse in den Weg. Wir standen nähmlich auf einen kleinen Hügel. Nun hatte Marita ein kleines Problem, wie sollte sie das große Auto so einfach mal in die Waagerechte bekommen, so ohne Steine , oder Bretter? Da kam Uwe zur Hilfe und wir setzten den Wagenheber ein. Nun war das kleine Übel recht schnell beseitigt. Endlich waren wir da. Nach einer kleinen Führungsrunde von Kerstin , wußten wir schon einiges mehr. Hier haben wir auch einen schönen großen See, an dem wir uns etwas abkühlen konnten.
Leider haben wir eine doch traurige Nachricht, nach dem wir wieder in Berlin zu Hause waren. Verstarb gut 4 Wochen später unser Kater Willy an Nierenversagen. Wir werden unseren treuen Freund nie vergessen. Er wird jetzt aus dem Katzenhimmel unsere weiteren Reisen verfolgen.

 
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